A mysterious story presented with Renaissance music, contemporary dance, and historical texts. What made hundreds of people dance uncontrollably through the summer of 1518 ?

The Curse of St. Veit – Tanzwut 1518

Concert – 60 minutes
5 musicians + 2 dancers

Grace Newcombe – voice, gothic harp
Marc Lewon – lute, gittern, cittern, voice
Elizabeth Sommers – Renaissance violin
Philipp Wingeier – Renaissance drum, recitation
Christian Senatore – contemporary dance; choreography
Laetitia Kohler – contemporary dance; choreography
Holly Scarborough – transverse flute, pipe and tabor; concept, direction

Partners

  • “Da erhub sich ein dantz von iungen und alten leutten, die tantzten tag und nacht, dass sie nider fielen, also dass über 100 zu Strassburg auff einmal tantzten. […] [Man] bestellte eigene leutt umb lohn, die mussten stets mit ihnen, tantzten mit trummen und pfeiffen; es half alles nichts. Viel tantzten sich zu tode.”

    Daniel Specklin, Chronik von Strassburg, 1587

  • "Anno 1518 jar 8 tag vor S. maria magdalena hub ein frauw an zu dantzen."

    Imlin’schen Chronik, 16th century

  • "In mehreren Sitzungen wurde [im Rat der 21] von Veitstänzern gesprochen: die Aerzte erklärten es für eine natürliche krankeit, die von hitzigem geblüt herkomme."

    Sebastian Brant, 1518

  • Viel hundert fiengen zu Straßburg an Zu tantzen und springen / Fraw und Mann / An offnen Marck / Gassen und Strassen / Tag und Nacht ihren viel nicht assen Biss in das Wuten wieder gelag / St. Vits Tantz ward genant di Plag.

    Königshoven, 1698